Völlig überraschend brachte der WDR mit der Sendung  MONITOR  eine eigene Version folgender Sachlagen. Die Ziele der Bürgerinitiative sind in diesem Beitrag nicht erkennbar, -im Gegenteil, dem Zuschauer wird aus sieben Stunden Filmmaterial ein unverständliches Mosaik an medienwirksamen Phrasen präsentiert:

 

"Absurder Kulturkrieg: Kopftuchstreit im Schwimmbecken"
Bericht: Marion Försching
 

Zitate und deren Richtigstellung auf www.RICHTIGSTELLUNGEN.de
 



Rückblick:

 

Seit 13.September 2003 gibt es in München im Hallenbad Giesing-Harlaching (Klausener Strasse) einen so genannten "Frauen-Badetag".
 

Deutsche und ausländische Mitbewohner sind fassungslos über Blitz-Einführung eines so genannten "Frauenbadetages"- samstagnachmittags in München

 

Münchner Merkur: "Protestwelle gegen "Frauen-Badetag"  schwappt höher"!
Harlachinger Bürgerinitiative fordert massiv den Erhalt des Familienbadetages am Samstagnachmittag im Klausener Bad

98% aller Beteiligten sprachen sich bei Bürgerversammlung gegen dubiose Neueinrichtung aus (s.u.)!
 

Zur besten Freizeit am Samstagnachmittag ist der Zutritt für Familien und Berufstätigen verwehrt!


 

Schreiben von Stadtrat Dr. R. Babor an den Oberbürgermeister, Herrn Christian Ude
Verursachte Kosten des Frauenbadetages im Hallenbad

(15.09.03)

 

Schreiben von Stadtrat Dr. R. Babor an den Oberbürgermeister, Herrn Christian Ude
Vorgesehene Öffnungszeit schürt Aversionen gegen Frauenminderheit (20.10.03)

 

Schreiben von Stadtrat Dr. R. Babor an Dr. Wieczoreck

(21.11.03)

 

Nicht zu fassen: gerade der Ausländerbeirat und die Stadtspitze sind für diesen Unfug verantwortlich und verhindern damit eine vernünftige Integration. Bemühungen der örtlichen Stadträte gehen ins Leere!
 

TOLERANZ FÜR ALLE - BADEN FÜR ALLE

 


 

KLICK: Was bisher geschah (bis zu der öffentliche Bürgerversammlung am Donnerstag 16.Oktober 2003)
/ Hintergrundinformationen zum so genannten "Frauen" - Badetag

 


Eigentlich hätte ich gedacht, dass ganze wäre ein Witz.

Also ein Frauenbadetag im Jahre 2003 mitten in München - Ortsteil Harlaching halte ich für komisch.

Aber das ein muslimischer "Frauenbadetag" Samstags nachmittags bereits im September diesen Jahres noch eingeführt werden soll, fand ich (im August) nicht mehr komisch:

 


Schreiben des Ausländerbeirates
(< Klick für Quellennachweis) an OB Ude vom 12.05.2003 bewirkt binnen vier Monaten (13.09.03) dass nunmehr ein regelmäßiger "Frauenbadetag" in einem städtischen Bad eingerichtet wurde.
Am
16.09.2003 wurde von einem Vertreter des Ausländerbeirats im Bezirksausschuss bekräftigt, es handelt sich um einen vom Ausländerbeirat durchgesetzten Badetag.
(
Bürgermeisterin Burkert (SPD) versucht Bürgerversammlung am 23.10.03 zu beweisen, dass auch BEHINDERTE diesen Badetag gleichzeitig nutzen wollen und, oder beantragt hätten.)

 

 

Das nun ein Samstag Nachmittag - mit aus rund um München zusammengezogenen- muslimischen Bürgern,

zusammen mit Behinderten - / - oder Behinderte, zusammen mit muslimischen Bürgern - als "Frauenbadetag" zu deklarieren, ist nicht mehr zum Lachen.
Aber: "
Grüne Stadträtin verteidigt Frauenbadetag: 5 Stunden Spaß und Freude für Frauen und Kinder" - auch für körperlich Behinderte? Männlich unter 6 Jahren?

Wurden die betroffenen Badegäste jeweils über die Zusammenlegung befragt?

 

Das alles konnte ich nun wirklich nicht fassen.

 

 

Zurück zu den "integrierten" ausländischen Mitbürgern:

Wenn im Ruhrgebiet damals, in Hochzeiten der Industrialisierung - und den damit benötigten Gastarbeitern -, eine solche Bereicherung beschert worden- und eventuell von Nöten gewesen wäre, hätte wahrscheinlich jeder Westfale die Integration mit der neuen Dualität der Kulturen staunend hingenommen!

 

Aber 2003 ein solches Vorhaben Samstags nachmittags durchsetzen, muss andere Gründe haben!

Auf jeden Fall fördert eine solche Einrichtung die Bildung von Parallelgesellschaften und bedeutetet damit eine Verwerfung unserer bisherigen Integrations-erfolge !

 

Auch wird aus dem bürgerlichen Thema "Frauenbadetag" wird mehr und mehr ein politisches Thema und es kristallisiert sich allmählich heraus, wer wirklich hinter diesem dubiosen Vorhaben steckt und wer mit allen Mitteln versucht diesen Tag schönzufärben und durchzusetzen!

 

Bürgerversammlung am 16.10.2003:

Mit insgesamt 7 Anträgen (damit die Hälfte aller Anträge aus dem BA 18!) forderten die Harlachinger Bürger die Abschaffung bzw. Verlegung des Frauenbadetages, der ausschließlich auf Betreiben des Ausländerbeirats zugunsten islamischer Frauen eingerichtet wurde. Alleinig die frühere BA-Vorsitzende C. Knappig (SPD) versuchte mit fadenscheinigen Gründen dem "Frauenbadetag" etwas Positives abzugewinnen.

Mit sachlichen Argumenten verdeutlichten die Bürger die Unsinnigkeit der Aktion (siehe Hintergrundinformationen). Zwischen den Redebeiträgen der Bürger gegen den Badetag versuchte die Versammlungsleiterin und Bürgermeisterin Burkert (SPD) manipulativ auf die Versammlung einzuwirken, indem sie die Abstimmung augenscheinlich verschleppte. (Dazu Stellungnahme zur Presseerklärung der SPD-Fraktion vom 27.10.2003 Bürgerversammlung in Harlaching BA18).

 

Mit Befremden mussten die Bürger außerdem von der Bürgermeisterin vernehmen, dass sie (Zitat) "ausländerfeindlich" wären ...

 

Aber auch diese Entgleisung konnte am Abstimmungsergebnis nichts ändern: 98% der Bürger votierten für die umgehende Abschaffung bzw. Verlegung des "Frauenbadetages"!
 


Dazu Bürgermeinungen:

 

"Unverschämt war das Auftreten der BA-Kinderbeauftragten, C. Knappik (SPD), die einen Bürger, der lediglich die Badegäste am "Frauenbadetag" zählte, "Nazi- und Blockwartmethoden". vorwarf.
 

“Nicht unerwähnt sollte auch bleiben, dass seltsamerweise keine einzige Muslimin auf der Veranstaltung zu sehen war. Vielleicht interessiert diese die ganze Sache ja nicht halb so viel wie Frau Burkert oder Herrn Fedorow zusammen, oder sie haben einfach ein schlechtes Gewissen bei dem Versuch, die Mehrheit der Badegäste zur besten Wochenendbadezeit einfach auszugrenzen ..."

 

Erstaunlich ist, dass in den meisten Medien von alledem nichts zu sehen und zu hören ist bzw. Unwahrheiten berichtet werden!



unveröffentlichter offener Brief an Süddeutsche Zeitung:

 

--- Weitergeleitete Nachricht / Forwarded Message ---
Date: Tue, 21 Oct 2003 22:38:29 +0200 (MEST)
From: StefanUS7@gmx.de
To: xy@sueddeutsche.de
(Name wurde von Red. entfernt)
Subject: "Frauenbadetag"-Artikel vom 20.10.03

"Gnadenlos abrechnen" müsste man auch - zumindest im politischen bzw. juristischen Sinne - mit einer Bürgermeisterin, die sich in einem letzten verkrampften Aufbäumen um die Beibehaltung des "Musliminnenbadetages" (- ein echter "Frauenbadetag" ist es definitiv nicht -) anmaßt, 200 Bürger und Bürgerinnen, die nichts weiter taten, als ihre ehrliche, offene (und im übrigen zutiefst berechtigte) Kritik an dieser neuesten Ude-Aktion kundzutun, als "ausländerfeindlich" abzustempeln. Das Gleiche gilt natürlich für Vertreter städtischer Einrichtungen, die höchst fragwürdige Zahlenwerke als "Beweis" für hohe Besucherfrequenz vorlegen. Hier wurden wohl - vorausgesetzt das Ganze hat überhaupt irgendeinen Wahrheitsgehalt - "versehentlich" die Daten eines gesamten Tages - und nicht explizit des "Frauennachmittags" - dargeboten. Es gibt nämlich glaubhafte Beobachtungen, wonach deutlich weniger Personen das Bad im fraglichen Zeitraum besucht haben - und das, obwohl man - um auf jeden Fall einen "Erfolg" feiern zu können - Musliminnen extra aus der gesamten Münchner Umgebung und sogar anderen Städten "herangekarrt" hat. Was aber zeigt uns dies? Es zeigt uns, dass hier jemand mit dem Rücken zur Wand steht und dazu verdammt ist, eine Sache, die von hoch oben längst beschlossen ist, selbst gegen alle Vernunft und jeglichen Bürgerwillen unbedingt durchsetzen zu müssen. Denn es geht - was einige interessante Internet-Seiten zum Begriff "Frauenbadetag" ein eindrucksvolles Aha-Erlebnis werden lassen - um wesentlich mehr als um harmloses Geplansche hinter Vorhängen: Dahinter steckt eine groß angelegte, bundesweit gesteuerte Aktion, bei der wohl fundamentalistische Hintergrund-Ideologen weitere Mosaiksteinchen zur systematischen Ausbreitung des Islam in unserem Lande setzen und dabei die rot-grüne Regierung scheinbar als willfährige (möglicherweise sogar bestimmte Wählerstimmen erwartende?) Helfer missbrauchen: So haben wir mittlerweile - fast zeitgleich, zumindest aber in jüngster Zeit eingeführt - derart obskure (Kopftuch-) Badetage nun schon in Coburg, Ingolstadt, Bremen usw., und niemandem scheint dabei etwas aufzufallen. Dabei sollten wir nach dem 11.09. sowie den "Kruzifix-" und "Kopftuch-Urteilen" des Bundesverfassungsgerichts eigentlich längst aufgewacht sein...


S. Ullrich.

 


Warum wird ein Badetag für eine Gruppe unter den muslimische Frauen in einem SPORTBAD geschaffen, wenn der größte Teil überhaupt nicht schwimmen kann?


Was berichten die Medien?

 

Bericht eines Zuhörers: (eM@il an Radaktion; Name auf Wunsch)
 

"Scheinbar als "Retourkutsche" für die desaströse Bürgerversammlung wurde am 23.10. im BR1 der "Frauenbadetag" dann als "großer Erfolg" gepriesen mit einer vermeintlichen Erwartung von bis zu 400 Badegästen für den folgenden Samstagnachmittag, obwohl an diesem Tag dann lediglich rund 200 Gäste gezählt wurden. Die Nachfrage eines Bürgers beim Rundfunk, wer genau denn die Quelle für diese Meldung gewesen sei, bleibt bis Redaktionsschluss unbeantwortet ..."  



Was geht ab an einem solchen "Frauenbadetag"?

 

Bericht einer Besucherin: (eM@il an Radaktion; Name auf Wunsch)

"Schon in der Umkleidekabine fiel mir auf, dass sehr viele türkische Mütter mit ihren Kindern das Bad besuchten, aufgrund der Lautstärke und der Sprache natürlich. Als ich dann das Bad betrat, bot sich mir ein unvertrautes Bild von im Wasser stehenden und planschenden Frauen und Kindern. Schwimmen tat keiner, d.h. eine ältere Frau versuchte mit mir zusammen um die in der Schnellschwimmerbahn herumstehenden Menschen herum zu schwimmen. Bei näherem Betrachten der Badenden bemerkte ich, dass tatsächlich nur türkische Frauen und Kinder hier waren, manche mit langen Badehosen und Ganzkörperanzügen. Viele hatten sich ein Picknick mitgebracht, was an den Tischen und am Beckenrand eingenommen wurde. Als blonde deutsche Frau fiel ich sofort auf, und eine Bademeisterin kam tatsächlich auf mich zu, um mich zu fragen, ob ich einen Platz zum Schwimmen suchen würde! Auf mein Bejahen hin, versuchte sie, einige Herumstehende aus der Schnellschwimmerbahn zu vertreiben - hat leider nichts gebracht.

 Die Fenster und Türen wurden bis auf halbe Höhe verhängt, so dass von den herbstlich gefärbten Bäumen draußen nur noch ein Zipfelchen zu sehen war.

Unter der Dusche hörte ich noch einige türkische Durchsagen einer Bademeisterin, bevor ich das Bad nach einer Stunde verließ."

Fazit: Bei diesem Besuch am Samstag Nachmittag hatte ich nicht den Eindruck, dass dieser Badetag der Integration von Ausländern dienen soll, sondern im Gegenteil der Ausgrenzung und Separation von "Inländern".

betrifft "Frauenbadetag" am 25.10.2003

 

Red.:

Die Akzeptanz der Harlachinger Bürger ist eindeutig negativ:

Ein Teil der Bürger nimmt die Veränderung sehr betroffen hin, erinnert sich an frühere Zeiten und verstummt.

Ein Großteil macht seiner Meinung laut Kund, hat aber in der Öffentlichkeit Angst Ausländerfeindlich zu wirken. Bürgermeisterin Burkert, in München, zeigte prompt diese Einstellung, leider auch andere politisch aktive SPD-Mitglieder - noch mal: obwohl dieses Thema kein politisches sein kann und darf!

Darum ist der geringe Anteil der Bürger besonders ernst zu nehmen, der konkrete Lösungen bietet! 


Resümee:

 

So wendet sich die Einschränkung primär gegen Familien. Gerade an Samstagen, an denen das Bad erfahrungsgemäß von vielen Familien genutzt wird, wäre eine derartige, für viele Familien noch bezahlbare Freizeitgestaltungsmöglichkeit in Zukunft verschlossen. Es ist daher unverständlich, gerade die Samstage für den Frauenbadetag nutzen zu wollen.

Darüber hinaus darf aber auch nicht die von dieser Entscheidung ausgehende Signalwirkung übersehen werden. So wurde der Frauenbadetag vor allem vom Ausländerbeirat der LHM gefordert, um Mitbürgerinnen muslimischen Glaubens einen Badebesuch zu ermöglichen.

Diese nur auf den ersten Blick begrüßenswerte Motivation ist jedoch nicht zukunftsgerichtet. Ziel muss es vielmehr sein, islamische Frauen zu ermutigen, an einem normalen Badebetrieb teilzunehmen. Es kann nicht Ziel des Ausländerbeirats und auch nicht der Stadtwerke sein, eine der Integration abträgliche Maßnahme auch noch zu fördern. Gerade dies geschieht aber durch die Einführung des Frauenbadetages. Der Entwicklung einer Parallelgesellschaft wird Vorschub geleistet, Bemühungen zur Integration sind zum Scheitern veranlasst.
 



 

Zum mtl. politischen Stammtisch in der HARLACHINGER-EINKEHR jeden ersten Dienstag im Monat um 19:30 Uhr sind Sie herzlich eingeladen!
Adresse: Karolingerallee 34 (Falls Feiertag folgender Dienstag - Abend > *siehe Veranstaltungen)
Die Stammtische dienen der Information und der Aussprache über das politische Tagesgeschehen für Jedermann

 

 Thema vom Dienstag 4. November 03:                                            
 u. A.:. Erneute Diskussion über
"Frauen-Badetag" Samstags in Harlaching
 

5.XI.03
Gründung eine Bürgerinitiative, für Erhalt des öffentlichen Bades Samstag Nachmittags für alle Bürger

...


Samstag 6.XII.03 Erneute Unterschriftenaktion für den Erhalt des Familienbadetages samstags nachmittags am Authari-Platz ab 9:30 Uhr


Bürgerinitiative startet Unterschriftenaktionen in München Harlaching für Erhalt des Familienbadetages:
 

Info - Stand  am Wettersteinplatz

Samstag, 20. Dezember 2003 ab 1000 Uhr

 

Resümee: Die Passanten sind entsetzt, dass es einen solchen "Badetag" in der heutigen Zeit noch gibt, der Frauenbadetag so "komisch" eingeführt wurde und dass er bis heute, - trotz der guten Verlegungsvorschläge, samstagnachmittags noch existiert!


Datum: 20.1.2004
19:17 Uhr

ein aktuelles Urteil des VG Hamburg, dass überzeugender nicht sein kann und das Problem der selbstgewählten Isolation treffend beschreibt:

VG Hamburg (Az.: 15 VG 5827/2003)
Keine Befreiung islamischer Mädchen vom Sexualkundeunterricht

Auch islamische Mädchen müssen am Sexualkundeunterricht teilnehmen. Dies hat das Verwaltungsgericht Hamburg entschieden. Es lehnte damit die Anträge zweier Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren sowie ihrer Mutter ab. Die Mutter hatte sich gegen den Unterricht gewehrt, weil Sexualität im Islam nur in der Ehe statt finde. Deshalb existiere vorher kein Bedarf an Aufklärung. Die Vorführung von Bildern und sonstigem Anschauungsmaterial, das im Sexualkundeunterricht verwendet werde, verstoße gegen das Keuschheitsgebot und stürze die Kinder in schwere Gewissenskonflikte.
Keine freie Entscheidung der Eltern

Grundsätzlich verpflichte § 6 Hamburgisches Schulgesetz die Schüler am Sexualkundeunterricht teilzunehmen, urteilte das Verwaltungsgericht. Über die Teilnahme könnten die Eltern nicht frei entscheiden. Es verstoße auch nicht gegen das Grundgesetz, wenn die Behörde die Schüler nicht vom Sexualkundeunterricht befreie. Denn die Grundrechte der Antragstellerinnen aus Art. 4 GG (Religionsfreiheit) und Art. 6 GG (Erziehungsrecht der Eltern) müssten hier gegenüber der in Art. 7 GG verankerten Schulaufsicht des Staates zurücktreten, die dem Staat die Organisation und Planung des Unterrichts überlasse.
Berechtigtes Interesse des Staates an Aufklärung

Zwar könne die Mutter ihre Töchter in der von ihr für richtig gehaltenen Weise in Fragen der Sexualität erziehen. Die Relevanz dieses Themas sowohl für das Individuum als auch für die Gesellschaft begründeten jedoch ein berechtigtes Interesse des Staates an einer ergänzenden Behandlung dieses Themas im Schulunterricht. Die mit der Sexualität verbundenen Fragestellungen reichten wegen ihrer gesellschaftlichen Relevanz über den familiären Binnenraum hinaus. Eine verantwortungsbewusste Schulerziehung dürfe auch nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht übersehen, dass die Kenntnis der menschlichen Sexualität Voraussetzung sei für ein verantwortungsbewusstes Verhalten sich selbst, dem Partner, der Familie und der Gesellschaft gegenüber. Sie sei daher für die Integration des Kindes und seine Heranbildung zu einem selbstverantwortlichen Mitglied der Gesellschaft von besonderer Bedeutung.
Befreiung fördert Gefühl der Andersartigkeit

Auch die Religionsfreiheit werde nicht verletzt. Die reine Wissensvermittlung in diesem Bereich verstoße nicht gegen die Verpflichtung des Staates zu weltanschaulicher Neutralität. Diese Neutralität dürfe nicht mit Wertneutralität verwechselt werden. Im Mittelpunkt der Wertordnung des Grundgesetzes stehe die Menschenwürde und das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Das von der Mutter in Anspruch genommene Erziehungsrecht führe zu einer Erziehung zur Unmündigkeit und erschwere erheblich die Chancen der Töchter, sich zu eigenverantwortlich handelnden Persönlichkeiten innerhalb der sozialen Gemeinschaft zu entwickeln. Es bestehe ein berechtigtes Interesse der Allgemeinheit daran, der Entstehung von religiös oder weltanschaulich motivierten Parallelgesellschaften entgegenzuwirken und Minderheiten auf diesem Gebiet zu integrieren. Eine Befreiung vom Sexualkundeunterricht aus weltanschaulichen Gründen fördere aber gerade das Gefühl einer Andersartigkeit und verbiete sich auch schon deshalb. Dieses öffentliche Interesse dürfe der staatliche Erziehungsauftrag berücksichtigen.
 


20.01.04: erneuter Antrag der CSU zum Erhalt des Familienbadetages im BA18
Fraktion im BA 18

Frauenbadetag im Hallenbad Giesing-Harlaching

Antrag

Der BA möge beschließen:

Der BA erklärt sich mit der Durchführung eines Frauen Schwimm- und

Badetages im Hallenbad Giesing-Harlaching unter folgenden Voraussetzungen

einverstanden:

1. Der Frauenbadetag findet an Terminen unter der Woche statt:

2. Die Glasfronten des Bades werden künftig nicht mehr von Vorhängen

verdeckt.

Begründung:

Der BA würde es begrüßen, wäre eine Geschlechterseparierung im Deutschland des

21. Jahrhunderts nicht erforderlich. Der BA nimmt allerdings zur Kenntnis, dass die

gesellschaftlichen Realitäten noch nicht soweit gediehen sind und in einigen Teilen

der Bevölkerung der Bedarf für einen Frauenbadetag vorhanden ist.

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, sieht der BA die Durchführung eines

Frauenbadetages als tolerierbar an.

Nicht tolerierbar hingegen ist die Terminierung des Frauenbadetages an Terminen

während des Wochenendes. Gerade an den Tagen, wo ein großer Teil der

Bevölkerung arbeitsfrei hat, muss das Bad für die ganze Bevölkerung geöffnet

bleiben. Mit einen Minimum an Bemühungen seitens der Stadtwerke ist eine

Verlegung auf unter der Woche durchaus realisierbar. Dadurch eventuell anfallende

Mehrkosten können durch den, von den Stadtwerken behaupteten realisierten

Gewinn durch den Frauenbadetag gedeckt werden.

Ebenfalls nicht tolerierbar ist die Verhüllung des Bades mit Vorhängen.

Das Bad ist zum einen ohnedies von außen nur aus großer Entfernung sichtbar, zum

anderen liegt ein großer Vorteil des Bades gerade in seiner sonnendurchfluteten

Helligkeit. Viele der Frauen, die das Angebot eines Badetages wahrnehmen, fühlen

sich durch die Vorhänge eingeengt und um einen erheblichen Teil des Freizeitwertes

des Bades gebracht. Die Verhüllung mit Vorhängen ist nicht dem Anliegen eines

Frauenbadetages angemessen, sondern dient nur der in diesem Fall übertriebenen

Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten einzelner Minderheiten.

München. 20.01.04

Konrad Engl Thomas Schwindel

 

München 2002 bis 2008
Programm der Münchner SPD zur Oberbürgermeister-, Stadtrats- und Bezirksausschußwahl am 3. März 2002.

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." (Artikel 3, Abs. 2 Grundgesetz). Dieser Grundsatz ist für die Münchner Rathaus-SPD Verpflichtung.

 



 

Danke für Ihre Unterstützung der bisher geleisteten Unterschriften und der Vielzahl von gesendeten Emails!

 

Wie dem Veranstaltungskalender zu entnehmen ist, wird der allgemein politische Stammtisch in der "Harlachinger Einkehr" sich weiter mit diesem Thema beschäftigen. (Dienstag 3. Februar 04 um 19 30 Uhr)

 

 



Noch mal in eigener Sache:

Kom.: Uns ist aufgefallen dass kein Bürger extreme Einstellungen hat, aber durch diese Zustände "komische Gedanken" bekommt!
Was und welcher Bürger traut sich in Deutschland Dinge noch offen zu auszusprechen, ohne das einseitige Gesinnungen interpretiert werden?

- Und genau das ist die größte Sorge, die als auch solche gesehen wird - in eine bestimmte politische Ecke gedrängt zu werden. - Und das will keiner!


Klick: > Hintergrundinformationen <   //Kommentar erwünscht: KLICK> eM@il

 

FmB

 



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